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[edit] Die AG: über.morgen

Die über.morgen richtet sich an all jene, die Interesse an kritischer Berichterstattung haben. Sie erscheint an jedem letzten Freitag im Monat, im Umfang von 16 Seiten, schwarz-weiß, gratis aber jedenfalls nicht umsonst.

Die erste Ausgabe, damals unter dem Namen morgen, erschien am 28. Oktober 2009. Ursprünglich war die Zeitung als Sprachrohr der Protestbewegung konzipiert. Als solches wurde sie nicht nur unter den Besetzer_innen verteilt, sondern an den U Bahn-Stationen, Straßen und Plätzen Wiens, um auch jene Menschen zu erreichen, die mit der Besetzung nicht viel zu tun hatten.

Die morgen erschien zunächst als Wochenzeitung, seit Jänner 2010 unter dem Namen über.morgen alle zwei Wochen. Mit April 2010 erscheinen wir nun als Monatszeitung. Der Wandel von der Wochen- zur Monatszeitung ist aber kein Zeichen von Müdigkeit. War es Anfangs wichtig, möglichst oft über aktuelle Geschehnisse der Protestbewegung zu berichten, nahm mit der Räumung des Audimax die Dringlichkeit rascher Berichterstattung ab. Als Monatszeitung wollen wir uns nun intensiver mit Themenschwerpunkten auseinander setzen, was ein Mehr an Recherche-Arbeit bedeutet und deshalb als Monatszeitung besser zu realisieren ist.

Die Gründung der Zeitung wurde im besetzten Audimax verkündet. Aus den Besetzer_innen rekrutierten sich auch die ersten Redakteure. Vor diesem Hintergrund sieht sich die über.morgen nach wie vor der Protest-Bewegung verpflichtet. Im Ressort über.bildung berichten wir daher über die Geschehnisse und Forderungen der Bildungs-Protest-Bewegung und teilen die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und Plena unseren Lesern mit.

Unsere Grundsätze sind in redaktioneller Arbeit praktizierter Anti-Sexismus, Anti-Rassismus und eine basisdemokratische Organisation. Daraus ergibt sich eine in der österreichischen Medienlandschaft progressive, moderne und offene Schreibweise.

Über.morgen ist eine studentische Zeitung, die mit sich selbst und den von ihr behandelten Themen stets kritisch umgeht und als einen der wichtigsten Grundsätze ihre Unabhängigkeit von jeglicher politischen oder wirtschaftlichen Institution und/ oder Organisation erkennt.

[edit] Kontakt

E-Mail-Adressen:


Twitter-Account: http://twitter.com/uem_zeitung

Facebook: http://www.facebook.com/ueber.morgen

Internes Redaktionsforum: http://bit.ly/bt0ZIm

Unsere Homepage: http://www.uebermorgen.at

[edit] Aktuelles

[edit] Termine

[edit] Redaktion

Treffen: Bitte schickt ein mail an: ueber.morgen.zeitung@gmail.com

Wir informieren euch über die Termine für die Redaktionstreffen, sobald sie feststehen.

[edit] Verteilen

'über.morgen' verteilen! macht schön!

In der Dezentrale an der Akademie der bildenden Künste liegen die restlichen Stapel auf. (Beim Hauptportal rein, dann den Gang links runter, einmal ums Eck. Die üm liegt oberhalb des Getränkeautomaten)

Holt euch einfach welche und verteilt sie.

Tipps fürs erfolgreiche Verteilen:

[edit] Artikel

WICHTIG: Fragt bitte über die untenstehende Adresse nach, ob ein Thema schon vergeben ist, BEVOR ihr zu schreiben beginnt. Sonst bekommen wir Artikel doppelt und dreifach. Weiters möchten wir euch der Übersichtlichkeit halber bitten, im Betreff der E-Mail den Artikel zu nennen, um den es geht.

Achtung: hier keine Vorschläge oder sonstiges hinschicken! Diese Adresse kontrollieren wir nur einmal pro Woche!

[edit] Richtlinien

Achtung wenn kein Kürzel vorhanden ist, erfinden wir eins !!!

[edit] Themen

Obwohl wir im Ressort über.bildung nach wie vor über die Protestbewegung berichten, ist unser Augenmerk nicht nur auf den Protest gerichtet. Vielmehr behandeln wir mit unseren Schwerpunktthemen auch Bereiche jenseits von Bildung und Hochschulpolitik.

[edit] Themenschwerpunkt

2009


2010

[edit] Artikelvorschläge

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[edit] Die Ressorts

noch offen zur Bearbeitung:

[edit] offene Artikel

Legende: [J...Journalistisch] [K...Kommentar] [E...Expert_in]

Bitte bei Artikeln Fotos (Fotografen angeben!) und Material für Infoboxen, Grafiken mitschicken!

offene Artikel:


[edit] vergebene Artikel

über.ich:


über.thema:


über.foto/zitat:


über.bildung:


über.politik


über.kitsch&kultur


über.denken


über.kurioses


über.graus:


über.reste:


[edit] Beispieltext

Da das Vorwort der ersten Ausgabe in Sachen Stil und Inhalt auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, stellen wir es hier als Textbeispiel zur Verfügung.

Es hat etwas mehr als 1500 Zeichen. Diese Grenze ist im Text rot markiert.


Morgen. Was soll das? Gestern gab es nur Heute und die Studierenden gingen brav zur Uni. Und heute auf einmal die verkehrte Welt. Scheinbares Chaos auf der Uni und dann tauchen auch noch komische Heftchen auf, die „Morgen“ auf der Titelseite stehen haben. Sind nun alle verrückt geworden? Oder hängt das doch irgendwie zusammen? Irgendetwas ist ins Rollen gekommen. Leute, die sonst gewissenhaft zu ihren Vorlesungen gehen, ihre Prüfungen machen, mal auf eine Party gehen, haben eine Nacht nicht geschlafen um eine Zeitung zu drucken. Während eines Streiks freiwillig Überstunden machen. Warum nur? Sollte man sich nicht freuen, dass Stunden ausfallen und nichts tun? Das denken sich sicherlich viele Menschen von den Studierenden, wenn sie an der besetzten Uni vorbeigehen. Aber ganz so ist es eben nicht. Hier wird gearbeitet. Hier macht man sich Gedanken. Hier will man etwas verbessern. Es geht um morgen und nicht nur um heute. Bildung ist Zukunft und die Zukunft betrifft uns alle. Bildung ist keine Privatsache. Sie muss für jeden zugänglich sein. Man will Zustände verbessern, die sich über Jahre durch falsche Prioritäten verschlechtert haben. Man will sich nicht mehr gefallen lassen, dass die Qualität des Angebots immer schlechter wird, die Anforderungen aber immer höher. Das beschränkt sich nicht nur auf die Uni. So wie die Metaller_innen oder Drucker_innen auf die Straße gehen, weil sich ihre Arbeitsbedingungen verschlechtern, gehen die Student_innen IN ihre Uni. Unsere Gesellschaft kann es sich leisten, mehr für Bildung, Arbeit und Soziales auszugeben, dies hat sie am Beispiel der Banken gezeigt. Dass sie es nicht tut ist traurig, daher ist es zu begrüßen, dass sich endlich einmal jemand beschwert. Aus diesen Gründen haben die Studierenden ein Recht zu demonstrieren, so wie alle anderen auch. In diesem Sinne wollen wir Ihnen hier zeigen, was die letzten Tage passiert ist und was passieren wird. Und es würde uns freuen, wenn sie uns auch morgen noch lesen würden …

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