Diskussion der allgemeinen Forderungen

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Studiengebühren

Eine Studentin (Anm: die nicht bei den vielen Treffen der Arbeitsgruppe teilgenommen hatte, und auch nicht in Namen der Arbeitsgruppe gesprochen hat, das die Arbeitsgruppe sich ausdrücklich mit der Forderung nach Abschaffung aller Studiengebühren solidarisiert) sprach sich persönlich für Studiengebühren aus. Laut eines Lehrenden seien diese nur dann sinnvoll, wenn das doppelte an Geld, dass für Studiengebühren verlangt würde, in ein Stipendiensystem investiert würde, dass auch finanziell schlecht gestellten Menschen das studieren ermögliche. Es gäbe kein besseres ökonomisches Investment, da ein Absolvent in der Wirtschaft einen bis zu fünffachen Output des Investments zurückliefere. Darüber hinaus würden Studiengebühren zu einer bewussteren Studienwahl führen. Probleme bei der Einführung von Studiengebühren sei einerseits, dass sie in vielen Schichten bereits die Motivation ein Studium aufzunehmen senken. Desweiteren würde eine Akzeptanz von Studiengebühren möglicherweise eine Hemmschwelle überschreiten, nach dem eine schrittweise Erhöhung der Studiengebühren bis hin zu Verhältnissen, wie sie in England oder Amerika vozufinden sind,schwer regulierbar wäre. Dies drückt sich auch dadruch aus, dass die vom Staat ausgeglichenen Studiengebühren bürokratischen Mehraufwand erzeugten. Will heißen: Auch dieser müsste finanziert werden. Das Geld könnte auch auf direktem Wege den Universitäten zu gute kommen, anstatt über den Umweg eines Stipendiensystems.

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