BOKU AG
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Termine
- Ende September 2010: Im HdS wird geräumt und geputzt und renoviert
- Anfang Oktober 2010: Erstes Plenum der Agru Boku im WS 2010/11 (genaues Datum wird noch bekannt gegeben); Alle Interessierten sind eingeladen teilzunehmen, zuzuhören, mitzumachen!
(Ehemalige) ARBEITSGRUPPEN der Agru BOKU (Namen, Adressen, Kontakt)
AGRU Öffentlichkeitsarbeit (BOKU)
AGRU Selbstbestimmte Lehre (BOKU)
AGRU Finanzen extern (BOKU), Gregor: 0676/6605xxx
AGRU Finanzen intern (BOKU), Damaris: 0650/4848xxx
AGRU Studienpläne (BOKU), Bennie: 0664/5534xxx
Das Haus der Studierenden
Grundsätze für das Haus der Studierenden
Vor dem Hintergrund der Audimax-Besetzung und der sich ausweitenden Studierendenproteste haben engagierte Studierende Ende Oktober mehr Raum zum Arbeiten gefordert. Daraufhin wurde uns vom Facility Management (mit Zustimmung des Rektorats) der Schlüssel zum 2. Stock des Türkenwirtgebäudes ausgehändigt. Seither hat die Arbeitsgruppe BOKU viel Zeit und Energie investiert um diese Räume zu putzen, einzurichten, .. nutzbar zu machen. Wir wollen diese Räume im Sinne eines „Hauses der Studierenden“ zugänglich machen.
Das Haus der Studierenden (HdS) steht langfristig allen Studierenden der BOKU zur Nutzung offen.
Damit sich im Haus der Studierenden alle wohlfühlen können, wollen wir, dass diskriminierendes Verhalten und diskriminierende Äußerungen draußen bleiben.
Wer sich an diese Grundregel hält, ist herzlich eingeladen die Räume im 2. Stock des HdS zu nutzen.
Auch FreundInnen der Studierenden der BOKU soll die Möglichkeit gegeben werden im Sinne eines universitären, kulturellen und gesellschaftlichen Austauschs die Räumlichkeiten zu nutzen. Eine Abstimmung der Nutzung hat mit dem Monats-Plenum zu erfolgen
Engagierte Menschen der Arbeitsgruppe Räume haben sich bereits ein vorläufiges Nutzungskonzept überlegt, und folgende Räume eingerichtet:
- Ess- und Aufenthaltsraum
- Küche
- Chill-out-Raum
- Raum für Gruppentreffen/Plena etc.
- Lernraum
- Gruppenarbeitsraum
- Frauenraum
- Kreativwerkstatt (Textil/Papier/...)
- Raum für Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Die Nutzung der Räume ist nicht auf ewig festgelegt, sondern das HdS soll für neue Ideen offen bleiben und sich den Ansprüchen der NutzerInnen anpassen und verändern können. Um die Nutzung gemeinsam zu diskutieren, neue Ideen sowie evtl. auftretende Probleme zu behandeln, werden regelmäßige Plena abgehalten. Diese Plena treffen alle Entscheidungen bezüglich des 2. Stocks auf Basis eines Konsenses. D.h. es sollen keine Mehrheitsentscheidungen getroffen werden, sondern eine Thematik so lange diskutiert werden, bis das Plenum sich auf eine gemeinsame Lösung geeinigt hat.
Das nächste HdS-Monats-Plenum findet am [Anfang Oktober 2010] statt. Bitte erscheint zahlreich.
UnterzeichnerInnen: Plenum der Arbeitsgruppe BOKU (Agru Boku) am 17.11.09
Wie kam es zum Haus der Studierenden
Beginn der inhaltlichen Konzeption des Haus der Studierenden:
Bereits im Jahre 1996 sieht das vom damaligen Rektor der BOKU in Auftrag gegebene Sparowitz- Konzept vor, dass der BOKU-Campus Türkenschanze im zentralen Türkenwirtgebäude ein „Haus der Studierenden“ beheimatet.
Nachdem bis zum Jahr 2005 noch keine Umsetzung erfolgte, da die finanziellen Mittel dazu nicht auszureichen schienen, stellen die Studierenden der BOKU im Rahmen der Zweckwidmung der Studiengebühren 750.357,30 pro Semester für die Weiteranmietung zur Verfügung.
2007 nimmt sich das Rektorat um Ingela Bruner des Konzeptes wieder an und gibt die Planung von Standortkonzepten für die Türkenschanze in Auftrag.
Im Rahmen einer Diplomarbeit am Institut für Landschaftsplanung beschreibt Johannes Hloch die Notwendigkeit studentischer Freiräume an der Türkenschanze: Hloch J. (2007): Studieren auf der Türkenschanze - Perspektiven studentischer Freiräume am Standort Türkenschanze.
Ende 2008 werden erste Pläne für ein Standortkonzept Türkenschanze und eine Umsetzung des Haus der Studierenden im Türkenwirtgebäude präsentiert, sowie eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüro Wehdorn, auf deren Grundlage die NutzerInnen des Gebäudes eingebunden werden sollen.
Im Dezember 2008 findet ein von der ÖH unterstützter partizipativer Gestaltungsworkshop für Studierende statt, auf dem die zukünftigen Nutzungsformen im Haus der Studierenden erarbeitet werden. Es besteht die Möglichkeit fortlaufend Anregungen, Ideen und Wünsche über die dadurch geschaffene Ideenplattform einzubringen, die im Konzept Berücksichtigung finden sollen.
Diese Daten stammen großteils aus der Zusammenfassung "Haus der Studierenden im TÜWI - Warum?" die auf der Uniratssitzung im April 2009 von Ilja Messner präsentiert wurde.
Umsetzung des Konzeptes:
Ende Oktober 2009 stellt der geschäftsführende Rektor Gerzabek Studierenden der BOKU die leerstehenden Räumlichkeiten im Türkenwirtgebäude zur Nutzung zur Verfügung. In Eigenorganisation und –arbeit werden die großteils leerstehenden Räume mit passenden Möbeln eingerichtet, Reinigungs- und Installationsarbeiten durchgeführt und Grundsätze für die Nutzung der Räumlichkeiten, sowie ein Raumkonzept erarbeitet.
Kurzbeschreibung der Initiative eines Haus der Studierenden
Die studentische Initiative für ein Haus der Studierenden an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) organisiert eine zentral gelegene, offen zugängliche und unbürokratisch nutzbare Infrastruktur, die es den Studierenden ermöglicht unter gegenseitigem Austausch interdisziplinäre Projekte zu verwirklichen. Im Türkenwirt-Gebäude wurde eine Einrichtung von Räumen vorgenommen, die über Selbstverwaltung von Studierenden genutzt werden. Durch eine Bandbreite von unterschiedlicher Ausstattung und Einrichtungen, die zum Teil anhand eines partizipativ erarbeiteten Raumkonzeptes umgesetzt wurden, werden Studierende in ihrem (Arbeits-)Alltag unterstützt und weiteren Initiativen und bildungspolitischer Arbeit wird konkreter Raum gegeben. Es gibt Versorgungseinrichtungen, Kommunikationsflächen, Büros, Plenums-, Gruppenarbeits-, Lern-, Frauen-, Werk- und Schlaf-Räume sowie eine allgemein zugängliche Küche. Im Oktober 2009 wurden die vormals leerstehenden Räume im zweiten Stock den Studierenden vom Rektorat zur Nutzung übergeben. Die Einrichtung, Instandsetzung und Gestaltung sowie die Raumpflege erfolgt selbstorganisiert von Studierenden über Spenden und Schenkungen und viel Arbeit. Die Räume bieten Studierenden die Möglichkeit sich an ihrem oftmals primären Arbeitsort BOKU der Umsetzung konkreter Ideen zu widmen, für die die neu eingerichteten Räume eine offene und flexible Infrastruktur darstellen.
Bisherige NutzerInnen des Haus der Studierenden
Das Haus der Studierenden ist Treffpunkt für verschiedenste Studierenden-Initiativen:
- Arbeitsgruppe Boku (Arbeitsgruppe zur Förderung des bildungspolitischen Diskurses an der BOKU),
- Österreichische HochschülerInnenschaft BOKU,
- Tüwi-Verein (Verein für Kommunikation, Interaktion und Integration BOKU),
- TÜWIs-Hofladen (regionale Bio-Lebensmittelversorgung)
- Selbstversorgungsgruppe BOKU – Projekt TÜWI-Versorgung,
- EuroEnviro,
- Projekt.Nachhaltigkeit,
- AgrarAttac,
- UmweltaktivistInnen während des Klimagipfels in Kopenhagen 09,
- VivirBien, (Arbeitsgruppe der Kritischen und Solidarischen Universität, KriSU)
- Transuniversitäres Seminar Solidarische Ökonomie
Im November/Dezember ’09 bot das Haus der Studierenden Raum für eine Vernissage mit Kunst junger KünstlerInnen, die die Räumlichkeiten nach wie vor belebt.
Dateien:
- FM4 Interview (Studenten und Hahn) in der Muthgasse (29.10.2009): http://unibrennt.at/wp-content/uploads/2009/10/BOKU_Protest_Donnerstag_FM4_Burstup-2.mp3 oder http://www.wikiupload.com/download_page.php?id=186077;
- Fotoblog zur Muthgassen Aktion: http://derstandard.at/1256743615838/Cremers-Photoblog-Eroeffnung-eines-Universitaetsgebaeudes?_lexikaGroup=1
- Video der Muthgasseneröffnung von orf.at - diese Adresse in den Browser kopieren: mms://stream2.orf.at/filehandler/wienmagazin/200944/Boku_96223.wmv