Alternative zum Alternativmainstream
From Unsereuni
[edit] Über unserer Gruppe
"Alternative zum Alternativmainstream" ist eine Gruppe entstand wie die Seite unsereuni.at im Laufe bzw. in Folge der Studentenproteste im Jahr 2009. Wir sind eine Gruppe von Studenten mit naturwissenschaftlichem und mathematischem (+Jus) Hintergrund von der Uni Wien sowie der Technischen Universität Wien. Die im Jahr 2009 gestarteten Studentenproteste werden von uns als gescheitert angesehen, was wir sowohl auf den Unmut der meisten Studenten bezüglich der Inbeschlagnahme des Protests durch Randgruppierungen wie Linksextreme (Marxisten, Anarchisten) (daraus resultierendes Verhalten; Sachbeschädigung an Univeristätseigentum sowie an sonstigem öffentlichem Eigentum während Demonstrationen) sowie radikale Feministen, als auch auf das Unverständnis dem aus der Inbeschlagnahme resultierenden Forderungskatalog sowie dem öffentlichem Auftreten der Protestbewegung.
Die Universitäten in Österreich bilden die zukünftige geistige Elite aus, damit ist gemeint: Experten für die Industrie, Wirtschaft und den Staatsdienst (Lehrer, Richter, etc.) Damit leisten Universitäten einen wichtigen Beitrag für das Allgemeinwohl, aber nicht allein hierdurch, sondern auch durch die Ausbildung von Forschern und die Möglichkeit der freien Forschung, die in privaten profitorientierten Instituten nicht möglich ist. Besonders soll hier die Grundlagenforschung hervorgehoben werden, die anderswo gar nicht möglich ist. Ohne sie wären wichtige Erkenntnisse, sowie daraus resultierende technischen Anwendungen gar nicht erst möglich gewesen. Eben diese technischen Anwendungen, verbessern unseren Alltag und beschleunigen und vereinfachen Produktionsprozesse, wodurch weniger Arbeit für den Menschen anfällt. Insofern ist dies der größere Dienst, den die Universitäten leisten und somit ist es wichtig für einen Staat, dass er seine Universitäten mit dem versorgt, was sie benötigen um diesen wichtigen Dienst an der Allgemeinheit leisten zu können, ansonsten lässt man sich womöglich eine Verbesserung der Lebensbedingungen entgehen bzw. verliert diesbezüglich internationale Konkurenzfähigkeit.
Diese Gruppe ist vor allem der kritischen Auseinandersetzung mit den Protesten gewidmet und spiegelt allein unsere Meinung wieder, was es nicht weniger wichtig macht, da wir hierzu auch gute Begründungen liefern.
Falls jemand Diskussionsbedarf über etwaige angesprochene Themen, dann kann er dies gerne im Diskussionbereich machen oder eine E- mail mit entsprechendem Inhalt, an eine der unten angegebenen Adressen schicken.
[edit] Was uns vom Rest unterscheidet
- Wir sehen das was wir hier schreiben nur als unsere Meinung an (wie schon oben erwähnt), ohne Anpruch auf Unfehlbarkeit (Kritik ist deshalb ausdrücklich erwünscht; am liebsten konstruktive also wie man etwas besser machen könnte)
- Wir sehen unsere eigenen ethischen Vorstellungen gegenüber denen Anderer nicht als überlegen an sondern als gleichwertig (Wer hat das Recht zu entscheiden was ethisch verwerflich ist und was nicht?)
- Wir sind für einen freien Unizugang, für eine Verbesserung der Ausbildung und für die dafür notwendige Finanzierung der Univeritäten, denn für einen höheren Wohlstand der Gesellschaft ist die gute Ausbildung vieler Menschen notwendig.
- Wir distanzieren uns von linkem sowie rechtem Gedankengut, Feminismus sowie Antifeminismus, Sexismus sowie Antisexismus und Faschismus sowie Antifaschismus (im allgemeinen kann man sagen, dass wir uns mit keinem "-ismus" identifizieren können; ausgenommen Pluralismus) Wir sind daher unpolitisch.
- Wir löschen keine unliebsamen Meinungen, sondern verlagern sie höchstens in den Diskussionsbereich
- Wir schließen keine Gruppen wegen deren Eigenschaften, die sie sich nicht aussuchen konnten, aus (wie es z.B. die "Frauen Lesben Inter Trans AG" mit Männern gemacht hat)
[edit] Unsere Meinung zu Linken und Rechten
Zunächst einmal warum wir nicht auf der Seite der Linken stehen wollen: Viele Forderungen der Linken kommen einem rationalen Menschen sehr utopisch bzw. unsinnig vor. Der ideale Linke studiert Soziologie, Politikwissenschaften oder Internationale Entwicklung, bzw. Studien, die in linken Kreisen als politisch korrekt gelten, also die ihre Ansichten und Meinungen und die ihrer "Genossen" reproduzieren. Wichtig ist aber vor allem für den idealen Linken, dass das gewählte Studium ja keine technische Anwendung haben darf. Das bedeutet nun keine Physik, keine Chemie, keine Biologie, Philosophie ja, aber nur solange die Logik auf ein Minimum geschraubt wird und natürlich keine Mathematik. Jederlei technische Anwendung spielt sie nämlich direkt in die Fänge des Bösen oder des Kapitals wie sie es zu nennen pflegen. Alles in allem sind Linke bei der Studienwahl also eher unkreativ und beschränken ihr intellektuelles Treiben darauf in Runden ihre kommunistisch anarchistischen und feministischen Ideologien am laufenden Band zu wiederholen. Sie sind nicht Kritikfähig, behaupten sie stünden für Meinungsfreiheit, diese endet für sie aber meist genau dort wo auch ihre eigene Meinung endet (siehe Antifa, RSO etc.) . Die meisten Linken sind von unserer modernen Zivilisation so sehr geblendet, dass sie glauben, dass es in der Natur des Menschen liegt sich "nett" zu verhalten, deswegen wird auch von vielen Linken die notwendigkeit einer Polizei und somit natürlich auch von Gesetzen stark in Frage gestellt (habe ich schon oft auf Aufnähern und Plakaten derartiger Subjekte gelesen). Doch am meisten fallen Linke durch ihren Meinungsterrorismus negativ auf, was der Linken nicht passt darf nicht gedacht werden, so kommt es einem manchmal zumindest vor wenn man die Sprüche hört und liest die unter Linken so umgehen. Was nicht passt wird als faschistisch defamiert, wird ein durchdachtes Gegenargument geliefert gilt man als reaktionär. Trotz ihrem Argwohn gegenüber Einrichtungen des Staates (Polizei Justiz) sind sich die Linken nicht zu schade den Staatsapparat für sich zu nutzen, (siehe die KPÖ). Alles in allem scheinen linke Menschen kein konsistentes Meinungsbild zu haben: Einerseits ist der Staatsapparat böse und ein Werkzeug des Kapitals (insbesondere die Polizei), andererseits wird versucht den linken Willen mit Gesetzen zur Geltung zu bringen. Wie Linke aber mit andersdenkenden umgehen sieht man auch sehr gut im Umgang mit dieser Seite (Alternative zum Alternativmainstream: siehe Diskussion).
Warum wir nicht auf der Seite der Rechten stehen wollen: Es wird meistens automatisch angenommen, dass wer gegen links ist rechts ist. Dieses Vorurteil wurde von Linken in die Welt gesetzt um Kritik im Keim zu ersticken, dabei wollen wir Rechts jetzt keineswegs als etwas schlimmeres als links darstellen, Kategorien wie gut und böse sind hier wohl unpassend. Wir wollen eine Welt in der jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Herkunft, seiner Rasse und allen anderen Eigenschaften, die er sich nicht aussuchen kann die gleiche Chancen hat. Die Rechten passen hier mit ihrem elitären sexistischen und rassistsichen Gesellschafts und Menschenbild nicht dazu. Mehr braucht man dazu wohl nicht zu sage, denn dieses Thema wurde von linker Seite schon zur genüge ausgeschlachtet und es ist davon auszugehen, dass Kritik an der Rechten jedem geläufig ist.
Wir wollen niemandem verbieten links oder rechts zu sein, wir sehen es aber als unsere Pflicht an auf die unzulänglichkeiten beider Seiten hinzuweisen und eine Alternative für all jene anzubieten, die sich keinem dieser extremen Pole zuordnen wollen. Wir hoffen zumindest, dass dies die Mehrheit der Menschen ist.
[edit] Gender Mainstream bzw radikaler Feminismus
Wir sind der Meinung, dass das Gendern von Texten diese nur unlesbarer macht und niemandem wirklich hilft, außerdem werden mit Studenten sowohl Männer als auch Frauen angesprochen ("http://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Maskulinum").
Verfechter des Gendern von Texten sind unserer Meinung nach entweder nicht fähig, das grammatikalische Geschlecht vom biologischen zu unterscheiden bzw. unterstellen mit ihren Handlungen ihren Mitmenschen eine so niedrige Auffassungsgabe, dass diese dazu nicht fähig sind. Dies bedeutet, dass diese Personen (die Person generisches Femininum: "es braucht anscheinend auch ein männliches Binnen I") entweder sprachlich sehr wenig begabt sind, oder ihre Mitmenschen sehr gering schätzen.
Feminismus ist irgendwann im letzten Jahrhundert aus dem Bedürfnis der weiblichen Bevölkerung nach Gleichstellung zu den Männern entstanden. Es gab damals kein Wahlrecht für Frauen und auch viele andere Rechte wurden ihnen verwährt, dies hat sich dank dem Einsatz eines berechtigten Feminismus geändert. Heute gibt es zwar auch noch einige Ungerechtigkeiten denen Frauen ausgesetzt sind, allerdings ist das kein Problem der Gesetzgebung mehr sondern mehr ein Problem der Unfähigkeit der Justiz. Wobei vielen Studien die zum Thema Lohnungerechtigkeit gemacht werden sehr fragwürdig sind. (Information auf Anfrage)
Wir halten es schon für sehr fragwürdig, dass davon ausgegangen wird es werde in einem profitorientierten Unternehmen, aus Gründen, die nichts mit der Leistungsfähigkeit zu tun haben Männer bevorzugt. Falls dies der Fall sein sollte, ist dies natürlich zu verurteilen, aber es werden nie konkrete Beispiele gebracht sondern, überall steht nur, dass es so ist. Wir verlangen mehr als nur euer Wort um dem zu glauben.
Weiters ist eine Definition von Sexismus (und auch Rassismus) notwendig, denn was heute alles als sexistisch durchgeht ist beinahe schon lächerlich. Männer sind von vornherein einmal Sexisten (Frauen nicht). Soll nicht heißen, dass uns die armen Männer leid tun, sondern wir klagen damit den radikalen Feminismus an im höchsten Maße sexistisch zu sein. Was heißt nun Sexismus: Versuchen wir es induktiv zu Begreifen: Jemandem wegen seines Geschlechts weniger Geld zu zahlen, als jemandem der die gleiche Arbeit mit dem gleichen Ergebnis verrichtet hat, ist sexistisch? Nicht unbedingt, es könnte auch aus persönlichen Gründen sein, also weil der Arbeitgeber die Person nicht leiden kann, dann ist es sagen wir allgemein diskriminierend. Was haben wir daraus gelernt? Es kommt auf die Absicht an? Aber eine Absicht lässt sich nicht messen. Wir müssen uns auf die Handlung beschränken. Wenn der Arbeitgeber zum Beispiel zugibt er habe der Person weniger gezahlt, weil sie dieses oder jenes Geschlecht hat, dann verdient seine Handlung die Aussage: Diese Handlung ist sexistisch. Man könnte sich noch fragen ob er denn die Wahrheit gesagt hat, aber wir gehen einmal davon aus, dass der Arbeitgeber die Wahrheit sagt.
Dies lässt aber wenn nur eine sehr schwache Definition von Sexismus zu mit der kaum jemand zufrieden sein wird. Ein gutes Argument wäre ein statistsiches, wenn man statt nur einer Lohn-diskrimierten Person dreißig, hundert, tausend nimmt und der Anteil an Geschlecht x bei beliebiger Vergrößerung der Anzahl gegen einen Wert strebt der größer ist als 1/2. Diese Definition ist für Arbeitgeber mit einer sehr großen Anzahl an Angestellten nützlich, sonst ist sie nicht besonders sinnvoll. Begnügen wir uns damit:
"Eine Handlung ist sexistsisch wenn ein Schaden bei einer Person dadurch nachweislich hervorgerufen wird (ökonomisch oder körperlich) und der handelnden Person nachgwiesen werden kann, dass sie diese Handlung wegen des Geschlechts der geschädigten Person ausgeführt hat".
Diese Implikation lässt sich wenn man es als Definition ansehen will in eine definitorische Aequivalenz umwandeln. Es mag zwar sein, dass da psychologische/emotionale Aspekte beim Schaden ausgeschlossen werden eine unvollständigkeit des Begriffes gegeben ist (Aussagen werden nicht als sexistisch angesehen), aber es fällt schwer, einen emotionalen Schaden, da er nicht messbar, somit schwer in ein objektives kriterium verpackbar ist, als Schaden in einer objektiven Definition anzuerkennen. Um diesen Missstand zu beseitigen muss eine halbobjektive Definition für eine sexistische Aussage her: "Eine Aussage ist sexistisch genau dann wenn sie einer Person aufgrund ihres Geschlechts eine Eigenschaft zuordnet, die als negative Eigenschaft definiert ist". In der Definition wird von keinem Schaden gesprochen, es wird nicht einmal erwähnt ob die beleidigte Person die Aussage/Behauptung überhaupt mitgehört hat. Außerdem sei noch erwähnt, dass hier explizit eine Eigenschaft für Aussagen definiert wurde, Meinungen sind keine Aussagen und somit lässt es sich nicht auf Meinungen anwenden (Meinungen können weder wahr noch falsch sein, sollten aber begründbar sein) sie liegen ausserhalb des Definitionsbereiches des Prädikats/Eigenschaft (x ist sexistisch). Schwierig ist jetzt nur mehr welche Formen des Sexismus verwerflich sind/den Gesetzen der Höflichkeit widersprechen. Jede Handlung, auf die die Definition sexistisch zutrifft ist unserer Meinung nach verwerflich. Bezüglich Aussagen ist unsere Meinung sehr indifferent, da es auf die Situation und die handelnden Personen ankommt, ob eine sexistische Aussage auch wirklich verwerflich ist, zb.: In einem Witz? Wenn niemand der sich beleidigt fühlen könnte anwesend ist? Wenn die Person die Eigenschaften der benutzten Worte nicht kennt? Wenn die Aussage wahr ist?
Hierbei bitten wir um Diskussion, falls sie nicht mit uns übereinstimmen und warum nicht, aber bitte keine Begründungen, wie "weil ich das so empfinde".
Warum behaupten wir, dass Feministen sexistisch sind, was soll denn das überhaupt in bezug auf unsere obige Definition bedeuten? Erstens stellen sie sexistische Behauptungen auf, beispielsweise dass Männer generell sexisten seien oder das jeder Kritiker des Feminismus ein Sexist ist. Zweitens fordern sie sexistische Handlungen, nämlich, dass bei Bewerbungen Frauen unabhängig von ihren Fähigkeiten bevorzugt werden sollen, dass Männern Gewalt angetan werden soll ("Hau dem Typ eine rein" oder so ähnlich, war letztes Jahr eine feministische Kampagne). Es ist hierbei gar nicht so, dass wir uns als Opfer fühlen bzw. benachteiligt, ganz sicher nicht, aber wir können nicht stillschweigend daneben stehen und zulassen, dass es vielleicht eines Tages so kommt, aber dieser Schuss weit über die Gleichberechtigung oder Gleichberechtigung selbst werden erst möglich sein wenn diese Frauen aufhören sich in ihrer Opferrolle so wohl zu fühlen und diese verteidigen, wo auch immer sie gefahr sehen, dass ein anderer am Opfereuter mittrinken könnte.
Erfahrungsbericht: (+Spiegelt die persönlichen Erfahrungen eines Mitglieds wieder und nicht die Meinung der Gruppe)
Bevor ich an den Protesten im letzten Jahr teilgenommen hatte, sah ich keinen Grund etwas gegen Feminismus zu haben, aber nachdem ich sah wie diese vorgehen, was für weltfremde Ansichten diese Menschen haben, wie radikal diese Menschen sind, man musste sich fast fürchten bei Blickkontakt mit einer von ihnen als Sexist diffamiert und rausgeschmissen zu werden.
Es herrschten emotionale Argumente über den rationalen, es wurde sogar von sexistischen Übergriffen (was auch immer das sein soll?) gesprochen, falls damit sexuelle übergriffe gemeint waren dann würde ich die aufregung verstehen, aber selbst dann ist es ungerechtfertigt, alle beteiligten Männer unter Generalverdacht zu stellen. Wenn jemand so etwas getan hat, dann war dessen fehlerhaftes Urteilsvermögen schuld und nicht einfach die Tatsache dass er ein Mann ist, ansonsten würde es sehr schlecht um die Frauen stehen. Die Zeit während der Besetzung hat mir gezeigt, wie irrational einige Menschen sind und wie gefährlich Ideologien sind. Ende
Um zu obiger Frage zurückzukommen, und unsere Behauptung etwas aufzupolieren/verbessern: Wir werfen dem Feminismus nicht vor sexistisch zu sein, dass muss er sein, da Feminismus nicht irgendwelchen hohen moralischen Werten folgt sondern eine reine Interessensvertretung der Frauen darstellt, so wie die Sozialisten die Arbeiter, die Volkspartei die Bauern so haben die Feministen die Frauen als Interessensgruppe und um deren Interessen bestmöglich vertreten zu können müssen sie sexistisch sein, sprich ihr Ziel ist nicht die Gleichberechtigung sondern ihr Ziel ist es mehr Rechte für Frauen zu erreichen. Wir werfen dem Feminismus vor heuchlerisch zu sein, da sie behaupten für Gleichberechtigung und gegen Sexismus zu sein.
[edit] Definitionen
Aussage: Jedes Objekt dem man entweder die Eigenschaft wahr oder falsch zuordnen kann. z.B.: Die Sonne scheint; Zu beachten ist hierbei, dass nicht die Überprüfbarkeit, also ob man Wahrheit oder Falschheit feststellen kann, sondern ob es überhaupt möglich ist Wahrheit oder Falschheit zu besitzen: zb.: "Es gibt einen Liegestuhl der immer unendlich weit von dir entfernt ist" ist eine Aussage. (oder exakter Sätze im Sinne der Prädikatenlogik
Meinung: Jede Person besitzt eine ihm zuordenbare Teilmenge der Menge aller Aussagen, die man als seine Meinungen bezeichnet. "Ich bin der Meinung dass X" wobei X eine Aussage ist, ist also zu verstehen als X Element meiner Meinungsmenge. Damit drückt man aus das man persönlich so empfindet nicht aber, dass die Aussage X wahr sei.
Persönlichkeit/Handlungspotential: Ist ein Tripel (M, H, F) bestehend aus der Meinungsmenge M, der Menge aller Handlungen und einer Funktion F von einer Teilmenge Q von M nach H. Die Funktion F ordnet einer Meinung eine Handlung zu, die aus dieser Meinung folgen kann. Die Menge Q ist die Menge aller Meinungen die, dass handeln beeinflussen.
Allgemein Diskriminierend: Schließt Sexismus, Rassismus etc mit ein.
Die Definition des Prädikats auf Handlungen: "Eine Handlung ist diskriminierend genau dann wenn ein Schaden bei einer Person dadurch nachweislich hervorgerufen wird (ökonomisch oder körperlich) und der handelnden Person nachgwiesen werden kann, dass sie diese Handlung wegen einer Eigenschaft der geschädigten Person ausgeführt hat, die sich die geschädigte Person nicht selbst aussuchen konnte"
Die Definition des Prädikats auf Aussagen: "Eine Aussage ist diskriminierend genau dann wenn sie einer Person aufgrund einer Eigenschaft, die sich diese nicht selbst aussuchen konnte eine Eigenschaft zuordnet, die als negative Eigenschaft (im Duden) definiert ist"
Eine Definition von Faschismus wird nicht folgen, da Faschismus eine Meinung darstellt und als solche können keine objektiven Kriterien gestellt werden, die sie in die Klasse der moralisch verwerflichen Dinge oder in die Klasse der moralisch zulässigen Dinge einordbar machen. Es wird hierbei nicht bestritten, dass es von einem statistischen Standpunkt aus Sinn macht Menschen, die eine Meinung vertreten, die man als faschistisch bezeichnen würde,, mit diskriminierenden Handlungen oder Aussagen in Verbindung zu bringen, aber, da dies keine Allgemeingültigkeit hat und auch Menschen ohne Meinung, die man als faschistisch bezeichnen würde, derartige Aussagen und Handlungen setzen.
Dies bedeutet, dass wir faschistische Meinungen auf jeden Fall in einer Diskussion tolerieren, da es unseren Grundvoraussetzungen für eine Diskussion nicht widerspricht, aber wir behaupten damit nicht, dass wir selbst eine derartige Meinung vertreten oder persönlich diese Meinung nicht verurteilen. Wenn jemand damit nicht einverstanden ist, bitten wir um Diskussion.
Geschlecht: (streng)
x ist Mann genau dann wenn der Körper von x männliche Keimzellen bilden kann..
x ist Frau genau dann wenn der Körper von x weibliche Keimzellen hat.
(abgeschwächt)
x ist Mann genau dann wenn der Körper von x fähig wäre männliche Keimzellen zu bilden, hätte man ihn nach der
Geburt natürlich entwickeln lassen.
x ist Frau genau dann wenn der Körper von x fähig wäre weibliche Keimzellen zu bilden, hätte man sie nach der
Geburt natürlich entwickeln lassen.
(für das tägliche Leben, subjektiv)
x ist männlich/weiblich wenn wir es nach Aussehen und Verhalten in die entsprechende Kategorie eingeordnet
haben und bleibt dies für uns solange wir nicht durch mehr Information ein akurateres Urteil treffen konnten.
Dies sind unsere Definitionen der genannten Begriffe und wir verwenden in einer Diskussion unsere Definitionen der Begriffe solange unser gegenüber uns seine eingene nicht mitgeteilt hat.
[edit] Bekenntnisse und Grundannahmen der Gruppe
- Die an den Universitäten angebotene Lehre und die dort stattfindende Forschung (insbesondere Medizin/Naturwissenschaften/Idealwissenschaften) tragen zu einer Verbesserung des Allgemeinwohls bei und sind deshalb zu fördern, also entsprechend vom Staat mit den nötigen Geldmitteln und Rechten zu versorgen um ihren Dienst an der Allgemeinheit verrichten zu können.
- Wir bekennen uns zu einer rationalen Diskussionskultur, und bemühen uns diesem selbst gestellten Anspruch soweit menschenmöglich gerecht zu werden.
- Wir lehnen jede diskrimierenden Handlungen ab und argumentieren gegen diskrimierende Aussagen soweit diese falsch sind und wir es für nötig halten.
- Wir bekennen uns zur absoluten Meinungsfreiheit.
[edit] Allgemeine Diskussionsregeln
Es ist in dem Zeitraum in dem die Gruppe Alternative zum Alternativmainstream existierte häufig zu Fällen von ungerechtfertigter Zensur, zu krankhaftem Diskussionsunwillen, wenn es um wenig beliebte Themen geht (vor allem von Seiten der Administratoren) sowie zu Beschimpfungen und Unterstellungen gekommen. Deswegen haben wir uns Entschlossen einen Leidfaden für eine rationale Diskussion zu entwickeln um hier vor allem dem linken Publikum zu zeigen wie es gemacht werden sollte, und wie man sich tatsächlich verhalten sollte, wenn man sich der Meinungsfreiheit und der Toleranz verschreibt.
Hier einige Beispiele an Diskussionverhalten, die besonders oft vorkommen und nichts Relevantes zur Diskussion beitragen:
- Blinde in Schutz- Nahme von Interessensgruppen: Verhalten einer Gruppe verurteilen und dasselbe Verhalten einer anderen Gruppe, der man politisch Nahe steht in Schutz nehmen.
- Emotionale Argumentation: Versuchen mit Emotionen anstelle von rationalen Argumenten eine Diskussion zu führen
- Die Nazikeule: Sobald die Meinung des anderen von der eigenen abweicht, den gegenüber mit Nazis, Faschisten und ähnlichem gleichzusetzen.
- Unangenehme Themen ignorieren
Es sollen nun allgemein verbindliche Diskussionregeln entwickelt werden wozu jeder eingeladen sein soll einen Beitrag zu leisten:
- Vor jeder Diskussion sollten sich die Teilnehmer über die Definitionen der in der folgenden Diskussion möglicherweise aufkommenden Begriffe einig werden. Definitionen sollten eindeutig (für jeden= objektiv). Wenn neue Begriffe während der Diskussion auftauchen muss nach deren Erwähnung eine Einigung über deren Definition getroffen werden.
- Zu jedem Argument muss auch eine Begründung mitgeliefert werden und wenn es nur die ist, dass dies eben die Meinung des argumentierenden ist
[edit] Grundlagen eines Rationalen Protestes (unvollständig)
- Hauptvoraussetzung: Der Antrieb jedes Menschen ist Egoismus (Die Handlungen so zu Wählen, dass die eigene Zufriedenheit maximiert wird)
- Die Grundlage des Protestes sollte genau diese Voraussetzung sein:
- Um die Menschen in diesem Land auf die Seite der Protestbewegung zu bekommen ist es erforderlich, unsere Forderungen bzw Ziele so zu formulieren, dass der gemeine Bürger erkennt, dass die Ausbildung von Menschen an einer Universität beispielsweise durch neue Technologien, in der Medizin oder auch im Unterhaltungsbereich sowie der Automatisierung von Prozessen, die ansonsten von Menschen verrichtet werden würden, seinem Vorteil dient. Ein großes Kunststück wäre es die Bürger davon zu überzeugen, dass das Streben nach Erweiterung unseres Wissens und sogar die Schulung im rationalen Denken der Bevölkerung selbst, zu ihrem Vorteil ist. (aber bleibt wohl eher wunschdenken, da wir es natürlich von niemandem verlangen können, un damit meine ich garnichts)
- Die persönliche Vorstellung der Protestierenden von Ethik sollte nicht in den Protest einfließen (aus "laut sein" folgt nicht "dumm sein"). Es gibt keine allgemeine Ethik, die jeder akzeptieren wird (zum Beispiel gibt es keinen Grund weshalb die Reduzierung der Ausgaben für Entwicklungshilfe zu meinem nachteil sein könnten, also weshalb sollte mich das kümmern).
- Es müssen Ziele widerspruchsfrei definiert werden; Es muss ein Handlungskatalog zur Umsetzung der Ziele für alle Protestteilnehmer erstellt werden (widerspruchsfrei); Alle Aussagen über den Protest müssen vorher mit dem Kollektiv, den Protestierenden abgesprochen werden, wenn sie nicht in den Grundlagen festgelegt wurden.
- Um die Menschen in diesem Land auf die Seite der Protestbewegung zu bekommen ist es erforderlich, unsere Forderungen bzw Ziele so zu formulieren, dass der gemeine Bürger erkennt, dass die Ausbildung von Menschen an einer Universität beispielsweise durch neue Technologien, in der Medizin oder auch im Unterhaltungsbereich sowie der Automatisierung von Prozessen, die ansonsten von Menschen verrichtet werden würden, seinem Vorteil dient. Ein großes Kunststück wäre es die Bürger davon zu überzeugen, dass das Streben nach Erweiterung unseres Wissens und sogar die Schulung im rationalen Denken der Bevölkerung selbst, zu ihrem Vorteil ist. (aber bleibt wohl eher wunschdenken, da wir es natürlich von niemandem verlangen können, un damit meine ich garnichts)
- Die Grundlage des Protestes sollte genau diese Voraussetzung sein:
Leitfaden:
- Ziele der Gruppen müssen eindeutig definiert werden: Die Ziele sollten mit den Mitteln (Menschliche Resourcen, ökonomische Resourcen) erreichbar sein, allerdings sollte bei veränderung der Gegebenheiten wenn notwendig eine Anpassung der Ziele vorgenommen werden. Die Ziele können demokratisch beschlossen werden, um allen Mitgliedern das Gefühl zu vermitteln etwas zu sagen zu haben. Dies fördert den Zusammenhalt und somit Engagement der Mitglieder. Demokratie hat zwar seine Fehler, aber der voraussichtlichen Größe und Zusammensetzung solcher Gruppen sollte die Unwissenheit der Mitglieder darüber was für die Gruppe gut ist, klein genug sein. Ansonsten bedarf es dem Einfluss eines charismatischen von Experten beratenen Menschen, um die Mitglieder auf Linie zu bringne.
- Alle Entscheidungen sollten so weit wie möglich nach rationalen Kriterien gefällt werden und nicht durch Emotionen beeinflusst werden. Moralische sowie Religiöse Einflüsse müssen vermieden werden. Es sollte auf die vorgegebenen Ziele hingearbeitet werden ohne sie mit den moralischen/religiösen Vorstellungen der einzelnen Mitglieder zu verwaschen.
- Meinungsfreiheit aller Mitglieder sollte zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. Solange alle nur nach sicherem Wissen und die Ziele der Gruppe erfüllend arbeiten sollte niemand wegen seiner Meinung diskriminiert werden und dies ist konsequent durchzuziehen. Bemerke: Es besteht ein Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Faktenäußerung.
- (Es sollte ein Regelwerk ausgearbeitet werden, dass innerhalb der Gruppe die Wechselwirkung zwischen den Mitgliedern regelt um Benachteiligung zu vermeiden. Diese Regeln müssen für jedes Mitglied gelten. Sie sollten den Zweck erfüllen bei möglichst großer Freiheit des Einzelnen, die Gruppe und jedes Mitglied voreinander zu schützen, muss widerspruchsfrei sein und vor allem muss jeden gleich behandeln. (bildet mit den Zielen die Verfassung der Gruppe))
[edit] Problematische, mit den Protesten assoziierte Gruppen
Die Antifa ist bei der Demonstration im November besonders negativ aufgefallen und hat unserer Meinung nach dem Bild des Studentenprotestes geschadet. Als Beispiele ihres Vandalismus sei hier das Einschlagen mindestens eines Fenster des Bildungsministeriums und der Versuch die Vordertür desselben aufzubrechen genannt. Vor allem das Vermummen während einer Demonstration ist nicht umsonst verboten, denn wozu muss man sich vermummen wenn man nichts unrechtes machen will?
Außer der Antifa, die schon allein wegen ihrer Antisozialen Grundhaltung abgelehnt werden sollte, muss vor allem klargestellt werden dass es sich bei den Studenten nicht (zumindest nicht ausschließlich) um "hirnlose Kommunisten" handelt, die seit über hundert Jahren mit den ewig gleichen Parolen auf die Straße gehen. Problematisch sind aber vor allem Menschen, die unter der Illusion leiden, dass sie Meinungs pluralistisch handeln wenn sie ungeliebte Randgruppen ausschließen.
Gegen beliebige Gruppen kann man persönlich zwar Vorbehalte haben, aber unter der Voraussetzung des Meinungspluralismus folgt eben auch dass man jedem seine Meinung aussprechen lässt. (nur so anbei)
Die "RSO" und die "Linkswende" sind linksradikale Organisationen und wegen ihren inhärenten antisozialen Tendenzen abzulehnen, allein das Schwenken der Kommunisten- Fahne(aka Soviet Fahne, Hammer und Sichel) , in deren Zeichen etwa genauso viele Menschen sterben mussten wie unter der Hakenkreuz- Fahne, ist schon problematisch. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Vertreter diese Organisationen nicht ihre Meinung äußern dürfen oder ihre Meinungen sonst irgendwie "schlecht" wären, sondern lediglich, dass von außen eine "Distanz" zwischen der Bewegung und diesen Gruppen erkennbar sein muss, da zu erkennen sein muss, dass deren Weltanschauung nicht unbedingt mit derer der Protestbewegung übereinstimmen muss.
Das Problem mit Radikalen ob nun links oder rechts ist, dass sie meist nicht in der Lage sind ihre Weltanschauung zu hinterfragen. Eine rationale Diskussion bedeutet wenn beide Gesprächspartner sich erstmal über die Begriffe einig sind, aus den selben Voraussetzungen die selben Resultate folgen. Radikal zu denken heißt unabhängig von den Voraussetzungen auf die selben Resultate zu kommen. Egal was man ihr sagt: ein Rechtsradikaler ist der Meinung das Türken schlechte Menschen sind; oder egal was man ihr sagt: ein Linksradikaler ist der Meinung das Kapitalismus böse ist. Die Voraussetzungen die derartige Menschen für ihre Folgerungen liefern sind meistens immer dieselben und selbst wenn man sie widerlegt bleiben die Folgerungen gleich.
[edit] Literaturempfehlungen
- "Die Industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft" Von Theodore J. Kaczynski: Oft ziemlich wirr geschrieben, aber hat dennoch ziemlich interessante Passagen, die das Lesen teilweise der Mühe wert machen. Politische Ansichten des Autors sind sehr radikal, stellenweise nur irrationales Gewäsch, alles in allem aber interessant.
- "Gödel Escher Bach" Von Douglas R. Hofstadter: Sehr interessant zu lesen, Von formaler Logik über Musik, Kunst, die Philosophie des Geistes bis hin zu Biologie und Informatik.
- "120 Tage von Sodom" Marquis de Sade
- "Il Principe" Niccolò Machiavelli
[edit] Unterhaltung
http://zonk.at/scripts/wiki/Bild:Leftist.png
http://zonk.at/scripts/wiki/Bild:Men-and-women-are-equal-ignore-biological-differences.jpg
http://zonk.at/scripts/wiki/Bild:Im-offended-that-means-Im-right.jpg
http://zonk.at/scripts/wiki/Bild:Death-to-men-assume-human-species-will-live-on.jpg
http://zonk.at/scripts/wiki/Bild:Mansplaning.jpg
[edit] Flyer (Unsere Antwort zum Flyer der Frauen Lesben Inter Trans AG)
File:Alternativer Sexismusflyer.doc
[edit] Kontakt
Bei Interesse und Fragen zur Gruppe:
